Das Giengener Sternenkässle ist eine gemeinnützige, rein bürgerschaftliche Aktion: Giengener Bürgerinnen und Bürger schlagen in der Ideen-Phase Projekte vor, wählen in der Orientierungsphase die drei Sternenkässle-Projekte des Jahres und fördern sie in der Spendenphase (diesmal von 6.11. bis 6.12.) unter dem Motto: „Wir in Giengen ... füllen das Sternenkässle!“
Nun startet die diesjährige Orientierungsphase – sechs Projekte stehen zur Wahl.
Liebe Bürgerinnen und Bürger in Giengen: Bitte wählen Sie bis zum 28. Oktober die drei Projekte aus, für die Sie spenden möchten ...
Projektvorschlag 1: Griechische Kultur in GiengenNr. 1 – Griechische Kultur in Giengen
Projektinhalt:
Das Projekt möchte das deutsch-griechische Leben in Giengen stärken, Freude am Lernen beider Sprachen vermitteln und mehr Nähe schaffen. Angebote wie griechische Tänze, kreatives Zeichnen und eine Deutsch-Griechisch-Lerngruppe bringen Menschen zusammen. Die Teilnehmenden lernen gemeinsam, können ihre Fähigkeiten einbringen und neue Kontakte knüpfen. Die Angebote stehen allen Menschen in Giengen offen.
Soziale Zielsetzung:
Das Ziel ist, dass Menschen verschiedener Herkunft in Giengen sich gegenseitig unterstützen, voneinander lernen und Freundschaften aufbauen. Die Deutsch-Griechisch-Lerngruppe hilft dabei, die deutsche Sprache zu verbessern und sich im Alltag leichter zurechtzufinden. Die griechischen Tänze und kreativen Angebote stärken zudem die griechische Kultur und Gemeinschaft.
Situation:
Die engagierte Gemeinde wünscht sich mehr Angebote und auch mehr Vernetzung in die Stadtgesellschaft. Der Sternenkässle-Antrag soll dabei unterstützen.
Realisierbarkeit:
Das Spendengeld finanziert Honorare für Kursleiter, Materialen und Kostüme.
Kontaktadresse und Projektteam:
Griechische Gemeinde Giengen, Frau Ioanna Andriopoulou (Vorsitzende)
Projektvorschlag 2: Calisthenics-Park auf dem SchulcampusNr. 2 – Calisthenics-Park auf dem Schulcampus
Projektinhalt:
Im Außenbereich der Realschule soll es mehr Bewegungsangebote geben. Schülerinnen und Schüler sollen dort gemeinsam aktiv sein, sich bewegen und austoben können: in den Pausen, nach dem Unterricht und während der Freizeit. Ein Calisthenics-Element soll dabei Training mit dem eigenen Körpergewicht ermöglichen.
Soziale Zielsetzung:
Das Projekt fördert Bewegung, Gesundheit und körperliches Wohlbefinden der Schüler*innen. Zudem entsteht ein Ort der Begegnung. Das gemeinsame Trainieren stärkt Teamgeist, Rücksichtnahme, gegenseitige Unterstützung und damit das soziale Miteinander. Die Anlage lädt ein, sich auszuprobieren und voneinander zu lernen. Mit dem Calisthenics-Park möchte die SMV einen nachhaltigen Beitrag zu einem aktiven, gesundheitsbewussten und gemeinschaftlichen Schulalltag leisten. Die Anlage steht allen Schülerinnen und Schülern offen. So profitieren möglichst viele Kinder und Jugendliche von dem Projekt.
Situation:
Vor allem für ältere Jugendliche gibt es auf dem Pausenhof zu wenig attraktive Bewegungsangebote.
Realisierbarkeit:
Die Aktion Sternenkässle könnte voraussichtlich nur das Calisthenics-Gerät (ohne Fallschutz) finanzieren. Mittel für Fallschutz und Montage müssten anderweitig gesammelt werden.
Kontaktadresse und Projektteam:
SMV der Robert-Bosch-Realschule mit dem Schulleiter Dietmar Opitz
Das „Glücksmomentemobil“ ermöglicht Menschen den (letzten) Wunsch, einen bestimmten Ort noch einmal zu besuchen, wenn dies in einem normalen Pkw nicht zu bewerkstelligen ist. Dazu wurde ein Krankentransportwagen umgerüstet. Ein Team Ehrenamtlicher führt die Fahrten unentgeltlich durch und begleitet die Menschen bei ihrem besonderen Wunsch.
Soziale Zielsetzung:
Ziel des Projekts ist es, Menschen in einer schwierigen Lebensphase Glücksmomente zu bieten. Das Angebot schenkt den Betroffenen wertvolle Erinnerungen und ermöglicht es ihnen, trotz gesundheitlicher Einschränkungen einen für sie wichtigen Ort noch einmal zu besuchen. Die Spenden helfen, die laufenden Kosten für das Fahrzeug sowie weitere Aufwendungen zu finanzieren und damit die ehrenamtlichen Wunschfahrten weiterhin zu ermöglichen.
Situation:
Das Glücksmomentemobil fährt im Landkreis Heidenheim und realisiert auch Fahrten für Giengenerinnen und Giengener.
Realisierbarkeit:
Mit der Höhe der Spendensumme steigt die Anzahl möglicher „Wunschfahrten“.
Das denkmalgeschützte Kolumbarium ist ein architektonisches Kleinod und Alleinstellungsmerkmal in Giengen. Nach dem Tod Hans Hähnles (Gründer der Filzfabrik) errichtete seine Familie es 1911 zu seinem Gedenken. Den umgebenden Wald hatte seine Frau Lina Hähnle, Gründerin des Bundes für Vogelschutz, bereits 1905 als „Vogelheim“ gepflanzt. Kolumbarium und Vogelheim sollen für die Öffentlichkeit besser zugänglich werden: durch ein neues Eingangstor und einen Schuppen zur Aufbewahrung von Materialien und Gerätschaften, die aktuell im Innern des Gebäudes lagern.
Soziale Zielsetzung:
Ziel des Projekts ist es, das Kolumbarium – auch dank eines Lagerraums – für die Öffentlichkeit (leichter) zugänglich zu machen. Die geplanten Maßnahmen ermöglichen, es zu festgelegten Zeiten zu öffnen und künftig auch als Veranstaltungsraum zu nutzen.
Situation:
Die Zugänglichkeit zum Gelände ist wegen des defekten Eingangstors stark eingeschränkt. Die im Innern des Kolumbariums gelagerten Materialien und Gerätschaften schränken die öffentliche Nutzung weiter ein.
Realisierbarkeit:
Mit der Höhe der Spendensumme steigen die Größe des erforderlichen Schuppens und die Flexibilität im Hinblick auf öffentliche Nutzungsangebote.
Kontaktadresse und Projektteam:
Verein Bürger für Giengen, Michael Zirn (Vorsitzender)
Projektvorschlag 5: Bewegung macht stark ‒ mehr Teilhabe am SportNr. 5 – Bewegung macht stark ‒ mehr Teilhabe am Sport
Projektinhalt:
Die TSG Giengen möchte mit einem Sozialfonds Kindern und Jugendlichen die Teilnahme an Sport- und Bewegungsangeboten ermöglichen. Obwohl sportliche Aktivitäten für eine gesunde, ganzheitliche Entwicklung besonders wichtig sind, bewegen sich immer mehr Kinder immer weniger. Der Sozialfonds soll Familien finanziell unterstützen, die sich Vereinsangebote ohne Förderung nicht leisten können. So erhalten mehr Kinder die Möglichkeit, regelmäßig Sport zu treiben – unabhängig von der finanziellen Situation ihrer Familie.
Soziale Zielsetzung:
Bewegung macht stark: Ziel ist es, allen Kindern und Jugendlichen die gleiche Teilhabe an Sport und Gemeinschaft zu ermöglichen. Junge Menschen aus finanziell benachteiligten Familien erhalten damit eine Chance: Der Sozialfonds trägt zu ihrer gesundheitlichen, persönlichen und sozialen Entwicklung bei. Zudem erleichtert er ihnen den Zugang zum Vereins- und Sportleben.
Situation:
Immer mehr Kinder bewegen sich immer weniger. Gerade für Familien mit kleinem Geldbeutel bedeuten Vereinsmitgliedschaften und das Wahrnehmen kostenpflichtiger Angebote für regelmäßige sportliche Aktivitäten eine finanzielle Herausforderung.
Realisierbarkeit:
Mit steigender Spendensumme können mehr Familien unterstützt werden.
Kontaktadresse und Projektteam:
TSG Giengen, Annika Arndt und Bernd Kluge (stellvertretender Vorstand)
Projektvorschlag 6: Trinkwasserbrunnen für mehr HitzeschutzNr. 6 – Trinkwasserbrunnen für mehr Hitzeschutz
Projektinhalt:
Die Naherholungsanlage in Burgberg soll einen Trinkwasserbrunnen erhalten. Restmittel könnten für Trinkwasserbrunnen an anderen Standorten in der Gesamtstadt eingesetzt werden und so den Hitzeschutz in Giengen verbessern.
Soziale Zielsetzung:
Ziel des Projekts ist es, Menschen an heißen Tagen besser vor Hitze zu schützen. Trinkwasserbrunnen schaffen im Freien kostenlos und einfach den Zugang zu frischem Wasser. Sie bereiten die Stadt auf heiße Sommertage vor und verbessern die Aufenthaltsqualität öffentlicher Plätze.
Situation:
Aktuell gibt es zu wenige Möglichkeiten, sich kostenlos mit Trinkwasser zu versorgen. Vor allem in immer heißer werdenden Sommern gewinnt das Thema an Relevanz.
Realisierbarkeit:
Mit der Höhe der Spendensumme steigt die Zahl möglicher Trinkwasserbrunnen. Bei der Auswahl geeigneter Standorte unterstützt das technische Dezernat der Verwaltung.
Am 3. November veröffentlichen wir das Ergebnis: Wir in Giengen ... füllen das Sternenkässle 2026!
„Liebe Giengenerinnen und Giengener, es ist wieder Sternenkässle-Zeit – schön, wenn Sie dabei sind: mit Projektideen, beim Auswählen, mit kreativer Sternenkässle-Unterstützung und Ihrer Spende! Gemeinsam realisieren wir am Ende wieder drei soziale Projekte nach unserer Wahl in Giengen!“
Herzlichst Simone Henle
Schirmherrin
Die Phasen
Sternenkässle 2026 – Die große Bürgeraktion in Giengen
Verantwortliche/r inkl. Telefonnummer und Mail-Adresse
Das Sternenkässle-Team prüft die Ideen anhand der 3 Kriterien und erstellt eine Auswahlliste mit Kurzinfos.
Orientierung
12. bis 28. Oktober 2026
12. bis 28. Oktober: Wahl der 3 Favoriten über sternenkässle.de
3. November: Veröffentlichung der 3 ausgewählten Projekte
4. bis 6. November: Vorstellung der Projekte in Giengen
Spenden
6. November bis 6. Dezember 2026
Spenden in unsere Sternenkässle in den Geschäften und per Überweisung, ergänzende Aktionen („Sternenbrot“, falls möglich: Adventsfenster, Giengener Adventsmarkt etc.)
Besuchen Sie die Aktionshütte des Sternenkässles auf dem Giengener Adventsmarkt vom 3. bis 6. Dezember 2026 und lernen Sie die Projekte kennen.
Mitte Dezember: Bekanntgabe des Spendenergebnisses durch Schirmherrin Simone Henle
Rückfragen gerne im Rathaus Giengen unter 07322 952-2220 oder an:
Mit Mitteln aus dem Sternenkässle 2024 hat die Stadt Giengen zu den Sanierungsarbeiten nach dem großen Waldbrand am Monte Ganzaria nahe der Partnerstadt San Michele di Ganzaria auf Sizilien beigetragen. Im Sommer 2024 waren dort nach gezielter Brandstiftung rund 1.000 Hektar Wald verbrannt: bis zu 400 Jahre alte Bäume – darunter Pinien, Eukalyptus und Wildbirne. Viele Tiere kamen ums Leben, seltene Orchideen wurden zerstört. Auch zwei Forstgebäude brannten. Der Monte Ganzaria ist für die Einheimischen in San Michele ein Ort der Identifikation, sein Zustand belastet viele.
27. August 2024: das zerstörte Gebäude nach dem verheerenden Brand
Eines der Waldarbeiter-Gebäude wurde nun wieder aufgebaut und neu eingedeckt. Zur Reinigung verbrannter und beschädigter Bereiche kamen die Beschaffung und Montage von Holzbalken und Deckenbrettern, Schutzbahnen, Dachrinnen und Fallrohren – und die Entsorgung des Bauschutts. Alles in allem betragen die Kosten 6.000 Euro. Die Sternenkässle-Schirmherrin und OB Henle werden die Hütte beim geplanten Besuch Anfang September besichtigen. „Wir freuen uns darauf“, so Simone Henle. „Es ist schön, dass unser Sternenkässle im für lange Zeit geschädigten Wald einen Lichtblick setzen konnte – so, wie sich das für Sterne gehört.“
27. August 2026: nach erfolgreichem Wiederaufbau mit Sternenkässle-Spendengeldern
Das Sternenkässle fürs Bergbad
Die Einweihung der Sternenkässle-Initiativen im Bergbad am 12. Mai brachte Vorfreude auf einen schönen Sommer ... und eine „steife Brise“, wie Vitalij Buchholz aus dem Bergbad-Team feststellte, „echt wie an der Ostsee!“ Das passte gut zum neuen Inventar. Denn im Mittelpunkt des Geschehens standen neben Sternenkässle-Chefin Simone Henle, Ursula Sauter, Teamchefin des Projekts „Schattenbäume“ und Rainer Baisch, Teamchef des Projekts „Aufwertung Kleinkinder-Spielanlage“ (Ostseestrandkörbe inklusive). Beide Projekte beweisen, wie hilfreich das Sternenkässle in die Giengener Stadtgesellschaft hinein – und aus ihr heraus – wirkt ...
Schatten braucht Gießen (vorne v. l.): Rainer Baisch mit Sohn, Sternenkässle-Schirmherrin Simone Henle, Ideengeberin Ursula Sauter und OB Dieter Henle.
OB Dieter Henle bedankte sich zunächst sich bei Ursula Sauter: „‚Schattenbäume im Bergbad – das wäre doch was fürs Sternenkässle‘ haben Sie sich gedacht, Ihr Projekt hat die Stadtgesellschaft überzeugt, es kam 2025 auf Platz 2 in der Abstimmung. Und im Kässle lagen dafür am Ende 8.143,58 Euro ... Herzlichen Glückwunsch! Was ein Mensch ausrichten kann, wenn er andere für seine Idee begeistert, ist einfach klasse!“ „Mitten im Schnee haben wir uns hier getroffen und Klimabäume ausgesucht“, erinnerte sich Ursula Sauter. Der Etat reichte für einen Amberbaum, eine Elsbeere, einen Tulpenbaum und eine europäische Hopfenbuche im Wiesenbereich, am Rand des Geländes einen schneeballblättrigen Ahorn – jeweils inklusive Substrate und Pflege der Jungbäume. Simone Henle freut sich besonders über den Tulpenbaum: „Der gehört zu meinen Lieblingsbäumen!“ Mit dem gemeinsamen Angießen war alles besiegelt: In einigen Jahren spenden diese Bäume wunderbar Schatten.
Spaß beim Spielen ... Der Bergbadsommer wird klasse!
Die Idee fürs zweite Projekt – aus dem Sternenkässle 2024 – stammt von Rainer Baisch: „Ich danke Ihnen für Ihre Initiative zur Unterstützung des neuen Kleinkinder-Spielangebots hier im Bergbad“, freute sich der Oberbürgermeister. „Mit rund 38 % der Stimmen wurde Ihr Projekt auf Platz 1 gewählt. Es brachte 11.340 Euro und damit zwei schattenspendende ‚Ostsee-Strandkörbe‘.“ Aus Mitteln der Stadt Giengen gab’s neue Spielgeräte, Bodenbeläge und eine Beschattung, der Gesamtwert beträgt 105.000 Euro. „Mit den Sonnensegeln und Strandkörben ist alles wunderbar geworden“, meinte der Ideengeber. „Ich hoffe, die Nutzer*innen passen auf diesen schönen Bereich auf!“ Die Enkelin von Frau Sauter probierte das neue Spielgerät gleich aus. Kommentar: „Schau mal, das ist toll hier!“
Willkommen im Strandkorb (v. r.): OB Dieter Henle, Gaby Streicher und Rainer Baisch Baisch mit seinem Sohn
„Das ist einfach ein ganz anderer Rhythmus, eine ganz andere Art, Musik zu machen", hatte Stefan Koller vom Bläserkraftwerk in einem Interview 2023 gesagt. Schon damals hatte er von „Bigband meets Classic“ erzählt: dem Gemeinschaftskonzert des Bläserkraftwerks mit Marion Zenkers Jugend- und Kammerorchester der Städtischen Musikschule. „Das war eine richtig tolle Kombination und sicher nicht das letzte Mal", so seine Ankündigung. Stimmt: Am Sonntag, den 15. März, harmonierten beide wieder perfekt im sehr gut gefüllten Bürgerhaus Schranne. Die musikalische Gesamtleitung hatte Winfried Eckle, Stefan Koller agierte als Conferencier: „Wir freuen uns riesig, dass ihr heute so super zahlreich hier seid!“ Er dankte den Sponsoren – Kreissparkasse Heidenheim, Einhorn Energie und der für die Verköstigung in der Pause zuständigen Metzgerei Heußler.
Perfektes Zusammenspiel: Bläserkraftwerk und Jugend- und Kammerorchester der Musikschule unter Leitung von Winfried Eckle
Teil eins gehörte Bigband-Sound pur – mit insbesondere lateinamerikanischen Titeln. In Teil zwei gab’s dann die Kombination mit Violinen, Bratschen und Co. – das Konzert nahm auf vielfältige Art und Weise Fahrt auf. Los ging’s mit einer Neuauflage von „Somethin' Stupid" ... „Robby Williams und Nicole Kidman haben abgesagt, sie hatten keine Zeit“, so Stefan Koller. „Deshalb sind heute Peter Bareis und Beate Kniel hier – die sind auch viel besser!“ Das Publikum war begeistert. Auch später übernahm Beate Kniel mit der für sie typischen stimmlichen Tiefe immer wieder den Gesangspart. „One Moment in Time“ war im Programm, „Don’t stop believin“ von Journey und „Fields of Gold“ von Sting, der Klassiker „Blue Moon“ und „I Feel good“, im Original von Aretha Franklin.
OB Dieter Henle bedankte sich herzlich für die Konzert-Initiative zugunsten des Sternenkässle und machte Werbung für Spendenprojekte: „Wer bei uns in Giengen eine gute Idee für ein soziales Projekt hat, muss nicht im stillen Kämmerlein bleiben, weil das Geld fehlt. Wir machen soziale Projekte als Stadtgesellschaft gemeinsam möglich! Also: Gewagt ist schon fast gewonnen ... Überlegen Sie, bilden Sie ein Projektteam und senden Sie Ihre Projektidee an sternenkaessle@giengen.de. Wir freuen uns drauf!“
Zum Schluss kündigte Stefan Koller einen Bläserkraftwerk-Auftritt bei „Kultur an der Mauer“ an. Und „Skyfall“ lieferte die Zugabe für ein Konzert, das den Sonntagabend aller im Publikum enorm bereichert hatte und am Ende eine Spende von 1.950,00 Euro eintrug. Herzlichen Dank an alle Beteiligten!
„BigBand meets Classic“ – Musik fürs Sternenkässle
Am 15. März hatten die BigBand Bläserkraftwerk unter der Leitung von Winfried Eckle und das Jugend- und Kammerorchester der Städtischen Musikschule unter Leitung von Marion Zenker mit einem gelungenen Mix aus Bigband-Sound und Klassik ihre Besucher*innen begeistert. Die Resonanz war hoch, die Musikerinnen und Musiker verzichteten auf ihre Gage, auch der Wareneinsatz für die Bewirtung wurde teilweise gespendet: Insgesamt kamen so 1.950 Euro zusammen!
Voller Freude übergaben Marion Zenker, Stefan Koller und Winfried Eckle den symbolischen Spendenscheck an Sternenkässle-Chefin Simone Henle. Sie dankte allen Musiker*innen für ihr Engagement, dem Publikum für die große Spendenbereitschaft. „Ich freue mich riesig über diese Gemeinschaftsleistung, verbunden mit einem Konzert, das so vielen Menschen Freude bereitet hat – ob sie nun selbst musiziert oder zugehört haben“, kommentierte sie.
Der Erlös unterstützt auch dieses Jahr wieder drei Projekte in Giengen; das Konzert setzte musikalisch und sozial ein starkes Zeichen in und für Giengen. Kleiner Hinweis: Die Ideenphase läuft ... Reichen Sie Ihre Projektideen ein unter sternenkaessle@giengen.de!
BU: Freuen sich über den Erfolg des Benefizkonzerts: (v. l.) Marion Zenker, Leiterin der Städtischen Musikschule Giengen, Stefan Koller, BigBand Bläserkraftwerk, Schirmherrin Simone Henle und Winfried Eckle, musikalische Leitung.
Bildquelle: Stadt Giengen
Das Sternenkässle im Frühjahrszauber: Mitten im März, am 15.03., sorgt die Giengener Spendenaktion für Frühjahrsstimmung und beste Laune. Besser gesagt, die BigBand Bläserkraftwerk unter Leitung von Winfried Eckle und das Jugend- und Kammerorchester der Städtischen Musikschule unter Leitung von Marion Zenker tun’s ...
Mit „BigBand meets Classic“ beweisen sie, wie gut sich beides ergänzt. Auf der einen Seite gibt’s kraftvollen Blasmusik-Sound, auf der anderen Seite das raffinierte Zusammenspiel unterschiedlichster Instrumente. Immer geht es dabei um große Leistung – an jedem einzelnen Instrument und natürlich am Dirigentenpult. „Das Beste in der Musik steht nicht in den Noten“, sagte Gustav Mahler einmal. Der meisterhafte Komponist und Dirigent bewies es mit großen Erfolgen in Hamburg, New York und Wien.
Am 15. März ist der Weg nicht so weit. „Alle Wege führen in unsere Schranne“, so OB Dieter Henle. „Um 18 Uhr geht’s los, Saalöffnung ist um 17:30 Uhr, für Bewirtung ist gesorgt. Und ganz wichtig: Der gesamte Erlös der Veranstaltung fließt als Frühjahrspolster ins Giengener Sternenkässle!“ ... Kommen, genießen, Gutes tun: So geht Frühjahr in Giengen!
Nähgruppe der Begegnungsstätte spendet Erlös für die Aktion Sternenkässle
Mit viel Engagement und handwerklichem Geschick hat die Nähgruppe der Begegnungsstätte die Aktion Sternenkässle unterstützt. In gemeinsamer Arbeit fertigte die Gruppe zahlreiche liebevoll gestaltete Nähprodukte an, deren Verkaufserlös vollständig für den guten Zweck bestimmt war.
Die Nähgruppe der Begegnungsstätte – v. l. Ilse Weigel, Marianne Bartusch, Gisela Großhalbe und Waltraud Wiedenmann – freuten sich, Simone Henle ihre Spende zu überreichen.
Aus dem Verkauf der selbstgenähten Artikel wie Topflappen, Taschen, Kissen und vielem mehr kam eine Spendensumme von 500 Euro zusammen. In der „Montagsnähstunde“ übergab die Gruppe den Betrag – er kommt direkt dem Projekt „Erholung im Bürgerpark“ zugute, da sich der Park in unmittelbarer Nähe der Begegnungsstätte „Treffpunkt Alte Malzfabrik“ befindet.
Schirmherrin Simone Henle freute sich mit den Kreativen: „Das Engagement der Nähgruppe der Begegnungsstätte ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie wir gemeinsam im Sinne der Stadt aktiv werden können. Zusammenwirken, Initiative und Hilfsbereitschaft sind wichtige Bausteine für die soziale Verbundenheit in unserer Stadt.“
„Jalami by Bianca“ unterstützt mit Glücksrad-Erlös die Aktion Sternenkässle
Mit viel Herzblut und Einsatz hat „Jalami by Bianca“ den Giengener Adventsmarkt bereichert und gleichzeitig ein wichtiges Zeichen für den guten Zweck gesetzt. An ihrem liebevoll gestalteten Stand bot Bianca eine Vielfalt selbstgemachter und -genähter Produkte, dazu bedruckte Tassen und weitere handgefertigte Besonderheiten an – perfekte Geschenke für Weihnachten.
(v. l.) Drei fröhliche Gesichter: Schirmherrin Simone Henle, Bianca Stütz und ihre Tochter Maya beim Besuch der beiden im Rathaus
Ein weiteres Highlight war das Glücksrad, an dem gegen eine kleine Spende gedreht werden durfte. Den Erlös aus dieser Aktion spendete Bianca Stütz an die Aktion Sternenkässle. Zusammen mit ihrer Tochter Maya überreichte sie einen Spendenscheck in Höhe von 200 Euro an die Schirmherrin der Aktion, Simone Henle.
„Solche Aktionen zeigen, wie viel Wärme und Zusammenhalt in unserer Stadt steckt“, freute sich Simone Henle. „Herzlichen Dank für dieses besondere Engagement und die tolle, kreative Unterstützung!“
„D’r Holzwura“ engagiert sich fürs Sternenkässle
Anlässlich der Aktion Sternenkässle kam dieses Jahr „D‘r Holzwura“ – der Holzkünstler Franz Kretschi aus Dettingen – auf eine besondere Idee: Er fertigte Tiere, Herzen, Sterne, Tannenbäume und anderes aus schönstem Holz und übergab sie Schirmherrin Simone Henle zum Verkauf am Sternenkässle-Stand auf dem Giengener Adventsmarkt. Dort kamen die Werke bestens an, der Verkaufserlös von rund 200 Euro floss direkt ins diesjährige Sternenkässle.
Das Fertigen von Holzfiguren ist Franz Kretschis Passion in der Freizeit, in seiner Werkstatt im Keller des Wohnhauses entstehen das ganze Jahr über liebevoll gearbeitete Stücke, die in der Umgebung viele Freunde finden. Simone Henle freute sich über die Stiftung aus ihrem Heimatort: „Die Sachen sind wunderschön geworden, herzlichen Dank für Deinen persönlichen Beitrag, lieber Franz! Unser Sternenkässle bewegt eben auch Menschen über die Stadtgrenze hinaus – und Giengen wird mit dieser Unterstützung noch ein Stück lebenswerter.“
Rund 200 Euro betrug der Erlös aus Holzfiguren fürs Sternenkässle – gefertigt in Dettingen/Albuch.
GiengenART spendet fürs Sternenkässle
Eine Ausstellung der Künstlergruppe GiengenART im November in der Schranne brachte nicht nur vielfältigen Kulturgenuss, sondern ergänzend 300 Euro ins Sternenkässle. Am 8. Dezember besuchten Schirmherrin Simone Henle und OB Dieter Henle die Künstlergruppe in ihrem Atelier in der Volkshochschule Giengen. „Wir bekommen seit 20 Jahren den Raum hier zur Verfügung gestellt und wurden bei der Ausstellung unterstützt – da wollen wir was zurückgeben", erläuterte Reinhilde Ruf die Sammelaktion in der Gruppe.
Gruppenbild fürs Sternenkässle (v. l.): Dieter Braun, Encarnacion Bayer, Simone Henle, Rolf Gröner, Pia Klöpfer, Maria Jacob und Reinhilde Ruf standen Pate; Ursula Gerschewski, Christa Rohrer und Lyudmyla Wagnern konnten krankheitsbedingt nicht dabei sein.
Simone Henle dankte den Künstler*innen: „Das Geld kommt, aufgeteilt auf die drei Projekte, 1:1 den Giengener Bürger*innen zugute“, kommentierte sie. „Man merkt, dass die Gruppe gut harmoniert; bleiben Sie so engagiert und künstlerisch ideenreich!" Encarnacion Bayer bestätigte: „Bei uns ist es nicht so ernst, wir haben Spaß bei der Arbeit.“ Und Dieter Braun erinnerte an den Beginn, als die Gruppe die „Stadtstreicher" hieß.
OB Dieter Henle lobte: „Sie ermöglichen mit ihrer Kunst immer wieder tolle Ausstellungen – zum Beispiel vor Kurzem am verkaufsoffenen 3. Oktober im ehemaligen Drogeriemarkt Müller. Und jetzt in der Schranne hatten Sie wieder ganz neu Exponate dabei!“ Die Gruppe zeigte sich mit der Ausstellung hoch zufrieden; die Besuchenden reisten bis aus Leipheim und Nördlingen an.
100 Herz-Anhänger fürs Sternenkässle
Bereits im Sommer hatte Gerhard Fetzer die vierte Edition seiner 100 Zinnanhänger fürs Sternenkässle angefertigt – diesmal sind es Herzen. Nach seinem unerwarteten Tod sind diese Anhänger nun auch Erinnerungsstücke an den außergewöhnlichen Giengener Musiker und handwerklichen Gestalter.
Trafen sich bereits im Sommer zur Übergabe der Herz-Anhänger fürs Sternenkässle (v. l.): Gerhard Fetzer (†) und Sternenkässle-Schirmherrin Simone Henle beim Tanztee.
Von 4. bis 7. Dezember sind die Herz-Anhänger zu je 5 Euro am Sternenkässle-Stand beim Giengener Adventsmarkt erhältlich. Eventuelle Restbestände gibt es danach in der Tourist-Information.
„Das Team des Giengener Sternenkässle dankt Gerhard Fetzer für sein großes initiatives Engagement zugunsten unserer bürgerschaftlichen Aktion“, so Schirmherrin Simone Henle. „Wir trauern um einen besonderen Menschen.“
Der 1934/35er Jahrgang und Familie Bauriedl spenden 500 Euro ins Sternenkässle
Gleich zwei schöne Anlässe verbanden die Jahrgängler 1934/35 und Familie Bauriedl mit einem guten Zweck: Ein Jahrgangs-Filmabend mit Aufnahmen Horst Bauriedls „anno 1994: unser 60er Fest“ wurde zum Anlass, gemeinsam für die Aktion Sternenkässle zu spenden. Auch bei der Geburtstagsfeier von Renate Bauriedl galt das Motto „Spenden statt schenken“. Am Ende kam eine Summe von insgesamt 500 Euro für den guten Zweck zusammen.
(v. l.) Schirmherrin Simone Henle nahm die Spende für die Aktion Sternenkässle von Renate und Horst Bauriedl entgegen.
Besonders freut sich die Gruppe darüber, dass ihre Spende mit dem Bürgerpark ein Projekt unterstützt, das viele persönliche Erinnerungen weckt: „Der Bergschul-Garten war für uns ein Ort unserer Kindheit – schön, dass er nun wiederbelebt und für kommende Generationen erlebbar gemacht werden soll“, hieß es bei der Spendenübergabe.
Sternenkässle-Schirmherrin Simone Henle bedankte sich herzlich: „Ich freue mich sehr über diese tolle Aktion und das persönliche Engagement. Es ist wunderbar, wenn Menschen aus unserer Stadt ihre Verbundenheit zeigen und mit Herzblut dazu beitragen, Giengen noch ein Stück lebenswerter zu machen.“
Die Albert Ziegler GmbH unterstützt das Sternenkässle mit großzügiger Spende
Ein starkes Zeichen für lokales Engagement setzt die Giengener Traditionsfirma ZIEGLER: Mit einer Spende in Höhe von 2.000 Euro unterstützt der Hersteller von Feuerwehrfahrzeugen die diesjährigen Sternenkässle-Projekte „Fit und schau“, „Erholung im Bürgerpark“ und „Schattenbäume fürs Bergbad“.
(v. r.) Werkleiter und Prokurist Uwe Lang übergab die Spende der Albert Ziegler GmbH für die Aktion Sternenkässle an Schirmherrin Simone Henle und Wirtschaftsförderin Teresa Winter — Bildquelle: Albert Ziegler GmbH
„Als in Giengen verwurzeltes Unternehmen liegt uns das Wohl unserer Stadt und ihrer Menschen besonders am Herzen“, betonte Uwe Lang, Prokurist und Werkleiter von ZIEGLER am Standort Giengen bei der Übergabe. „Mit unserer Spende möchten wir dazu beitragen, dass Projekte verwirklicht werden, die Gemeinschaft fördern und Lebensqualität schaffen.“
ZIEGLER ist seit über 130 Jahren ein bedeutender Arbeitgeber und Wirtschaftsfaktor in Giengen. Die Unterstützung des Sternenkässles ist ein Ausdruck seiner Verbundenheit mit der Heimatstadt. Schirmherrin Simone Henle dankte und freute sich sehr: „Ein herzliches Dankeschön an die Albert Ziegler GmbH für diese großzügige Spende und das Engagement für unsere Stadt. Sie übernehmen damit in erheblichem Maße Verantwortung und helfen mit, dass bürgerschaftliche Projekte Realität werden.“
Einweihung der Sternenkässle-Ramp
„Die Neigung der Ramp ist ideal, das Rollverhalten einfach toll!“ Ungefähr so kommentierte ein Mädchen auf Rollerblades die neue Sternenkässle-Ramp im Jugendzentrum Schwage bei der offiziellen Eröffnung am Mittwoch, den 8. Oktober. Die Jugendlichen waren begeistert ... Motto: „Endlich habe wir unsere Ramp und die Anlage ist top!“
Praxistest: läuft super!
OB Dieter Henle kommentierte: „Das Jugendzentrum Schwage ist ein echter Gewinn für Giengen; ich freue mich riesig, dass es sich so gut entwickelt. Heute also eröffnen wir ganz offiziell die neue Ramp – die im Katalog Mini-Ramp heißt, aber ja gar nicht mini ist! Sie bietet Premiummaße und damit viel Spaß beim Skaten und BMX-Fahren!“ Auch Heiko Hollarek, Gründungsmitglied des Skate-Vereins in Giengen, ist begeistert vom Gemeinschaftsprojekt von Giacomo Pace, den Jugendlichen, Stadt und Gemeinderat: „Ich werde als Hausmeister der Stadt ein Auge auf die Anlage haben. Mir ist es eine Herzensangelegenheit, dass sie in Schuss bleibt.“ Er sei zwar nicht mehr so fit wie die Kids mit ihren Skateboards, „aber wir haben in den neunziger Jahren lange für etwas so Modernes gekämpft!“
Knapp 682.400 Euro betrug die Gesamtinvestition in Skate-, Pumptrack-, Basketballanlage und Gelände, davon flossen 10.292 Euro aus dem Sternenkässle 2023 in die Ramp. Auch Schirmherrin Simone Henle war begeistert: „Ich sag herzlichen Dank an alle, die fürs Sternenkässle 2023 gespendet haben. Mit der Ramp hat unsere Aktion wieder mal ein richtig gutes Werk getan! Im Namen der Aktion Sternenkässle wünsche ich Ihnen und euch viel Spaß beim Skaten und BMX-Fahren auf der Sternenkässle-Ramp!“ Er nahm noch Anregungen der Nutzer*innen zur Beleuchtung der Basketball-Anlage und zu Calesthenics-Angeboten mit und versprach, sie zu prüfen.
Alles andere als mini: die neue Sternenkässle-Ramp im Jugendzentrum Schwage
Direkt neben der Sternenkässle-Ramp steht die neue Solarbank, eine Spende der Stadtwerke Giengen, vor Ort waren Christof Gaugler und Sebastian Bittel von der Einhorn-Energie: Ausruhen, Energie tanken, Handys laden – der Praxistest mit dem Handy funktionierte hervorragend. Der Oberbürgermeister dankte sowohl den Stadtwerken als auch der SPD-Gemeinderatsfraktion – sie hatte die Solarbank beantragt.
Liefert Entspannung und Energie: die Solarbank der Einhorn-Energie, hier mit (v. l.) OB Dieter Henle und SWG Teamleiter Sebastian Bittel
Fürs Sternenkässle 2025 stehen fünf Projekte zur Auswahl, bei einigen geht’s um Bewegung, bei anderen um schattige Sonnentage, Erlebnisprogramme, Zuschüsse zum Dabeisein. Von 14. Oktober bis 28. Oktober wählt die Stadtgesellschaft auf sternenkässle.de ihre drei Favoriten ... Es wird spannend!
OB an der Kasse – 1.500 Euro fürs Sternenkässle
Das Sternenkässle klingelte am 16. September im neuen EDEKA Dörflinger in der Giengener Südstadt. Der Grund: OB Dieter Henle kassierte ab 12 Uhr eine Stunde lang und war fleißig: Viele kamen zum Einkauf, auch mit der Geldrückgabe lag er bis auf den letzten Cent richtig, wie er danach gemeinsam mit Marktleiterin Tanja Bucher im Backstage-Bereich feststellte. „Wenn also mal Not am Mann ist“, lachte er. Eine Kollegin meinte: „Schreib schnell die Handynummer auf!“ Betreiber Ralf Dörflinger rundete den kassierten Betrag vom 1.246,34 Euro auf 1.500 Euro auf – und ab damit ins Sternenkässle!
Freuen sich über das Ergebnis der OB-Kassieraktion für Sternenkässle (v. l.): Tanja Bucher (Marktleitung), Ralf Dörflinger (Edeka-Betreiber in Giengen), OB Dieter Henle und Marius Harsch (Edeka-Expansionsleitung Südwest)
Immer wieder dankte Henle fürs geduldige Anstehen an seiner Kasse. Nicht wenige hatten ihren Einkaufszeitpunkt bewusst gewählt: „Ich habe extra den Wocheneinkauf auf heute gelegt, so kommt viel ins Sternenkässle“, meinte eine Kundin. Dass alles so gut klappte, war auch das Verdienst von Kassiererin Anita Fischer. Sie leitete den Oberbürgermeister an und war ebenso wie die Kundschaft sehr zufrieden: „Sie machen das gut.“ Die Einladung, mal eine Stunde OB zu sein, lehnte sie jedoch dankend ab: „Nein, das wäre sicher nichts für mich. Aber ich finde toll, dass Sie sich Zeit für unseren Beruf nehmen und damit sehen, was alles dranhängt!“
Dem Oberbürgermeister machte die Aktion Spaß: Viele bekannte Gesichter aus Bühlschule und Südstadt gab es, auch ältere Kundinnen und Kunden, teilweise über 90 Jahre alt, dazu Handwerker in der Mittagspause, manche Kunden hoben Geld ab. „Die Kennung 359 sind Schlangengurken – konnte ich mir gut merken“, so der zahlenaffine Kassierer, der am Ende gerne für Selfies zur Verfügung stand und unter anderem gefragt wurde, ob er jetzt Feierabend habe ... „Nein, jetzt schlüpfe ich wieder in die Rolle des Oberbürgermeisters.“
Marius Harsch, Gebietsexpansionsleiter bei Edeka Südwest, lobte das gute Miteinander der Stadt mit Edeka, zudem Henles persönlichen Einsatz für den Standort. Der sah Vorteile auf allen Seiten: „Sie haben als Vollsortimenter mit regionalen Produkten hier eine Versorgungslücke geschlossen – und mit der Bäckerei Gnaier einen Partner, der ebenfalls in ein modernes Outfit seiner Filiale investiert hat.“ Zudem punkte der neue Edeka-Markt als Arbeitgeber mit modernem und freundlichem Ambiente.
Betreiber Ralf Dörflinger ist sehr zufrieden mit der Anlaufphase, am verkaufsoffenen 3. Oktober ist er mit von der Partie. Zudem möchte er zukünftig Giengener Gutscheine einlösen. Der Oberbürgermeister dankte Ralf Dörflinger herzlich – insbesondere für seine Bereitschaft, den Umsatz der Stunde komplett zu spenden. Bei der Übergabe des Glücksbären Paddy ergänzte er: „Sie setzen auf regionale Produkte, wir tun dies auch und wünschen Ihnen mit dem lokalen Glücksbringer aus dem Hause Steiff möglichst immer so viel Betrieb an der Kasse wie heute bei mir!“
Starkes Team an der Kasse: Kassiererin Anita Fischer und OB Dieter Henle
Lichtblicke am Monte Ganzaria
Es gibt wieder Bänke und Tische oben am Monte Ganzaria – für eine kleine Rast und den weiten Blick in die Umgebung ... Am Samstag, den 13. September, fand ein fröhliches Fest zur Einweihung statt. Aus gutem Grund: Unsere Freunde in San Michele haben die erste Aktion zur Aufwertung des 2024 zerstörten Geländes erfolgreich abgeschlossen: Die verbrannten Bäume wurden entfernt, das Mobiliar ist platziert, die Landerampe für Gleitschirmflieger wieder aufgebaut und eine Informationstafel montiert.
Dankbar für die Fortschritte am Monte Ganzaria (v. l.): Lino Saita (stv. Bürgermeister), Bürgermeister Dott. Danilo Parasole und Mario Cutello (Bürgermeister Chiaramonte Gulfi) bei der Einweihung
Die Tafel informiert über Flora und Fauna im Gebiet und weist oben auf die gemeinsame Initiative von San Michele di Ganzaria und Giengen an der Brenz als Partnerkommunen hin. Zweiter Teil der Überschrift in deutscher Übersetzung: „Sanierung des Bereichs nach dem verheerenden Brand von 2024. Wir danken den Bürgermeistern Danilo Parasole und Dieter Henle.“ Es folgen die Anschaffung von Drohnen zur Kontrolle des Gebiets und in einigen Jahren das Neupflanzen von Bäumen. Zur Mitteilung gab’s einen Gruß an Simone und Dieter Henle: „Es war ein wunderschönes Fest! Eine herzliche Umarmung – Maria Vittoria, Floriana, Danilo.“
Ein großes Dankeschön an alle in und um Giengen, die durch ihren Beitrag fürs Sternenkässle 2024 zu diesem Neubeginn am Monte Ganzaria beigetragen haben!
Neuer Balanciergarten am Bruckersberg
Ein neuer Balanciergarten begeistert seit Ende Juni Kinder und Jugendliche im Freizeitgarten Bruckersberg. Die offizielle Einweihung gab’s am Mittwoch, den 30. Juli, beim Gemeindefest. „Dass unser Highlight möglich wurde, ist dem großen Betrag von rund 10.400 Euro aus dem Sternenkässle zu verdanken“, betonte Martin Hörsch, Vorsitzender des Fördervereins der Evangelischen Kirchengemeinde und Kirchengemeinderat – „vielen, vielen herzlichen Dank!“
Durchschneiden symbolisch das Absperrband: Peter Melchinger, Simone Henle, Pfarrer Dr. Joachim Kummer und OB Dieter Henle.
Die Sternenkässle-Spende sei für die Jugend- und Seniorenarbeit gedacht gewesen, ein kleinerer Teil diente daher einem Zelt, das die Senior*innen bei ihrer eben zu Ende gegangenen, regenreichen Freizeit auf dem Bruckersberg gut brauchen konnten. Der Balanciergarten habe die Kirchengemeinde vor Probleme gestellt, so Hörsch: „Wie sollten wir gute 22.000 Euro finanzieren?“ Am Ende kamen zum Sternenkässle-Geld 5.000 Euro von der Kirchengemeinde und Geld vom Förderverein. Auch die Bühlschule gibt einen Teil des Geldes vom Sponsorenlauf für den Parcours: „Es war uns ein Anliegen, dass hier etwas Sinnvolles für die Jugendarbeit entstehen kann!“
OB Dieter Henle und Sternenkässle-Schirmherrin Simone Henle dankten allen Sternenkässle-Spender*innen von 2023 und lobten den Einsatz von Inge Hennig-Bunz und Martin Hörsch – von der Idee, ein Sternenkässle-Projekt für den Freizeitgarten Bruckersberg zu initiieren bis hin zur Realisierung. „Wir im Sternenkässle-Team sind total begeistert, weil Sie hier etwas geschaffen haben, das auf Jahre hinaus bleibt“, so Simone Henle. Gleichzeitig sei das Projekt ein tolles Beispiel für neue Sternenkässle-Projektvorschläge (bitte schicken an sternenkaessle@giengen.de) ... „Der Sinn von Projekten ist ja: einfach mal anfangen, sich Ziele setzen und dann die ersten Ideen selbst übertreffen“, ergänzte der Oberbürgermeister. „Im Balanciergarten sind der Mut zum nächsten Schritt und das Gefühl für Balance gefragt: Selbstvertrauen, Koordination und im besten Fall Teamarbeit: Gemeinsam besser ans Ziel kommen, auch das kann man hier lernen. Es passt wunderbar zu unserer Stadtgesellschaft und zum Sternenkässle!“
Pfarrer Dr. Kummer kommentierte: „Mit diesem Balanciergarten haben wir sicher einen richtigen Schritt für andere, für die Kinder, getan.“ Jugendreferentin Elke Peterson vom Jugendwerk dachte bereits ans Neubaugebiet und freute sich vor diesem Hintergrund, im Hinblick auf Sommerferienprogramm und Jungschar: „Herzlichen Dank an den Förderverein, ans Sternenkässle, an die Kirchengemeinde und an die Bühlschule. Besonders dankte sie Martin Grötchen und Peter Melchinger vom Förderverein, die beim Vorbereiten des Bodens stark engagiert waren: „35 Kubikmeter Hackschnitzel liegen hier, das ist erst mal ein solcher Berg, wenn man es anschaut. So viele haben mitgeholfen, dass das alles etwas wurde!“
Spenden auf die Spendenkonten
Das sind unsere Spendenkonten:
Kreissparkasse Heidenheim:
IBAN DE15 6325 0030 0001 1500 14
Volksbank Brenztal eG:
IBAN DE56 6006 9527 0201 6080 06
Bitte angeben...
Empfänger: Stadt Giengen
Verwendungszweck: Sternenkässle
*Bei einer Spende bis 300 € gilt der Überweisungsträger/Kontoauszug als Spendenquittung. Für Spenden mit höherem Betrag stellt Ihnen die Stadtkasse, Obertorstraße 16, 89537 Giengen gerne eine Spendenbescheinigung aus.