„Wir in Giengen … füllen das Sternenkässle“: Die Giengener Weihnachtsaktion für den guten Zweck ist eine feste Größe im Stadtleben. Auch wenn es dieses Mal keinen Rekord gab, haben wieder zahlreiche Bürger*innen und Unternehmen engagiert gespendet. Viele der unterstützenden Unternehmen sind Partner im Sternenkässle-Aktionsbündnis. Schirmherrin Simone Henle freute sich mit den Projektteams, der Stadtverwaltung und allen Gästen bei der Spendenbekanntgabe über eine Spendensumme von
24.930,75 Euro.
Am meisten Unterstützung erhielt Projekt 2, gefolgt von den Projekten 3 und 1. Im Einzelnen gab es für
Ehrenamtliche in der Einhorn-Küche haben beim WinzerSommer 2025 beschlossen, ihren Erlös zu gleichen Teilen den Projektvorschlägen auf den Plätzen 4 und 5 aus der Abstimmungsphase zu spenden: Beide Projekte erhalten je 561,25 Euro aus dieser Quelle.
Wesentliche Beiträge leisteten auch die Sternenkässle in den teilnehmenden Geschäften, dazu die Sternenkässle-Aktionsbude auf dem Giengener Adventsmarkt – unter anderem durch den Verkauf von Zinnherzen, Jahreskalendern und Rosinenbrötchen der Bäckerei Hochstatter, zudem die Bäckerei Gnaier mit einer großzügigen Geldspende und dem beliebten Sternenbrot. Beim Dosenwerfen gab es tolle Preise wie ein Candle-Light-Dinner für zwei im Parkhotel Lobinger, tolle Sachpreise für Fans des 1. FC Heidenheim und einen Air Fryer von Elektrotechnik Müller. Die Gewinnerinnen werden persönlich benachrichtigt.
„In herausfordernden Zeiten ist Zusammenhalt wichtiger denn je“, so Schirmherrin Simone Henle. „Mit dem Sternenkässle setzen wir gemeinsam ein starkes Zeichen für soziale Projekte in Giengen. Herzlichen Dank allen Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen und Unterstützer*innen dieser Aktion. Ich wünsche Ihnen schöne Feiertage und ein gesundes neues Jahr!“
Die Einweihung der Sternenkässle-Initiativen im Bergbad am 12. Mai brachte Vorfreude auf einen schönen Sommer ... und eine „steife Brise“, wie Vitalij Buchholz aus dem Bergbad-Team feststellte, „echt wie an der Ostsee!“ Das passte gut zum neuen Inventar. Denn im Mittelpunkt des Geschehens standen neben Sternenkässle-Chefin Simone Henle, Ursula Sauter, Teamchefin des Projekts „Schattenbäume“ und Rainer Baisch, Teamchef des Projekts „Aufwertung Kleinkinder-Spielanlage“ (Ostseestrandkörbe inklusive). Beide Projekte beweisen, wie hilfreich das Sternenkässle in die Giengener Stadtgesellschaft hinein – und aus ihr heraus – wirkt ...
Schatten braucht Gießen (vorne v. l.): Rainer Baisch mit Sohn, Sternenkässle-Schirmherrin Simone Henle, Ideengeberin Ursula Sauter und OB Dieter Henle.
OB Dieter Henle bedankte sich zunächst sich bei Ursula Sauter: „‚Schattenbäume im Bergbad – das wäre doch was fürs Sternenkässle‘ haben Sie sich gedacht, Ihr Projekt hat die Stadtgesellschaft überzeugt, es kam 2025 auf Platz 2 in der Abstimmung. Und im Kässle lagen dafür am Ende 8.143,58 Euro ... Herzlichen Glückwunsch! Was ein Mensch ausrichten kann, wenn er andere für seine Idee begeistert, ist einfach klasse!“ „Mitten im Schnee haben wir uns hier getroffen und Klimabäume ausgesucht“, erinnerte sich Ursula Sauter. Der Etat reichte für einen Amberbaum, eine Elsbeere, einen Tulpenbaum und eine europäische Hopfenbuche im Wiesenbereich, am Rand des Geländes einen schneeballblättrigen Ahorn – jeweils inklusive Substrate und Pflege der Jungbäume. Simone Henle freut sich besonders über den Tulpenbaum: „Der gehört zu meinen Lieblingsbäumen!“ Mit dem gemeinsamen Angießen war alles besiegelt: In einigen Jahren spenden diese Bäume wunderbar Schatten.
Spaß beim Spielen ... Der Bergbadsommer wird klasse!
Die Idee fürs zweite Projekt – aus dem Sternenkässle 2024 – stammt von Rainer Baisch: „Ich danke Ihnen für Ihre Initiative zur Unterstützung des neuen Kleinkinder-Spielangebots hier im Bergbad“, freute sich der Oberbürgermeister. „Mit rund 38 % der Stimmen wurde Ihr Projekt auf Platz 1 gewählt. Es brachte 11.340 Euro und damit zwei schattenspendende ‚Ostsee-Strandkörbe‘.“ Aus Mitteln der Stadt Giengen gab’s neue Spielgeräte, Bodenbeläge und eine Beschattung, der Gesamtwert beträgt 105.000 Euro. „Mit den Sonnensegeln und Strandkörben ist alles wunderbar geworden“, meinte der Ideengeber. „Ich hoffe, die Nutzer*innen passen auf diesen schönen Bereich auf!“ Die Enkelin von Frau Sauter probierte das neue Spielgerät gleich aus. Kommentar: „Schau mal, das ist toll hier!“
Willkommen im Strandkorb (v. r.): OB Dieter Henle, Gaby Streicher und Rainer Baisch Baisch mit seinem Sohn
„Das ist einfach ein ganz anderer Rhythmus, eine ganz andere Art, Musik zu machen", hatte Stefan Koller vom Bläserkraftwerk in einem Interview 2023 gesagt. Schon damals hatte er von „Bigband meets Classic“ erzählt: dem Gemeinschaftskonzert des Bläserkraftwerks mit Marion Zenkers Jugend- und Kammerorchester der Städtischen Musikschule. „Das war eine richtig tolle Kombination und sicher nicht das letzte Mal", so seine Ankündigung. Stimmt: Am Sonntag, den 15. März, harmonierten beide wieder perfekt im sehr gut gefüllten Bürgerhaus Schranne. Die musikalische Gesamtleitung hatte Winfried Eckle, Stefan Koller agierte als Conferencier: „Wir freuen uns riesig, dass ihr heute so super zahlreich hier seid!“ Er dankte den Sponsoren – Kreissparkasse Heidenheim, Einhorn Energie und der für die Verköstigung in der Pause zuständigen Metzgerei Heußler.
Perfektes Zusammenspiel: Bläserkraftwerk und Jugend- und Kammerorchester der Musikschule unter Leitung von Winfried Eckle
Teil eins gehörte Bigband-Sound pur – mit insbesondere lateinamerikanischen Titeln. In Teil zwei gab’s dann die Kombination mit Violinen, Bratschen und Co. – das Konzert nahm auf vielfältige Art und Weise Fahrt auf. Los ging’s mit einer Neuauflage von „Somethin' Stupid" ... „Robby Williams und Nicole Kidman haben abgesagt, sie hatten keine Zeit“, so Stefan Koller. „Deshalb sind heute Peter Bareis und Beate Kniel hier – die sind auch viel besser!“ Das Publikum war begeistert. Auch später übernahm Beate Kniel mit der für sie typischen stimmlichen Tiefe immer wieder den Gesangspart. „One Moment in Time“ war im Programm, „Don’t stop believin“ von Journey und „Fields of Gold“ von Sting, der Klassiker „Blue Moon“ und „I Feel good“, im Original von Aretha Franklin.
OB Dieter Henle bedankte sich herzlich für die Konzert-Initiative zugunsten des Sternenkässle und machte Werbung für Spendenprojekte: „Wer bei uns in Giengen eine gute Idee für ein soziales Projekt hat, muss nicht im stillen Kämmerlein bleiben, weil das Geld fehlt. Wir machen soziale Projekte als Stadtgesellschaft gemeinsam möglich! Also: Gewagt ist schon fast gewonnen ... Überlegen Sie, bilden Sie ein Projektteam und senden Sie Ihre Projektidee an sternenkaessle@giengen.de. Wir freuen uns drauf!“
Zum Schluss kündigte Stefan Koller einen Bläserkraftwerk-Auftritt bei „Kultur an der Mauer“ an. Und „Skyfall“ lieferte die Zugabe für ein Konzert, das den Sonntagabend aller im Publikum enorm bereichert hatte und am Ende eine Spende von 1.950,00 Euro eintrug. Herzlichen Dank an alle Beteiligten!
Am 15. März hatten die BigBand Bläserkraftwerk unter der Leitung von Winfried Eckle und das Jugend- und Kammerorchester der Städtischen Musikschule unter Leitung von Marion Zenker mit einem gelungenen Mix aus Bigband-Sound und Klassik ihre Besucher*innen begeistert. Die Resonanz war hoch, die Musikerinnen und Musiker verzichteten auf ihre Gage, auch der Wareneinsatz für die Bewirtung wurde teilweise gespendet: Insgesamt kamen so 1.950 Euro zusammen!
Voller Freude übergaben Marion Zenker, Stefan Koller und Winfried Eckle den symbolischen Spendenscheck an Sternenkässle-Chefin Simone Henle. Sie dankte allen Musiker*innen für ihr Engagement, dem Publikum für die große Spendenbereitschaft. „Ich freue mich riesig über diese Gemeinschaftsleistung, verbunden mit einem Konzert, das so vielen Menschen Freude bereitet hat – ob sie nun selbst musiziert oder zugehört haben“, kommentierte sie.
Der Erlös unterstützt auch dieses Jahr wieder drei Projekte in Giengen; das Konzert setzte musikalisch und sozial ein starkes Zeichen in und für Giengen. Kleiner Hinweis: Die Ideenphase läuft ... Reichen Sie Ihre Projektideen ein unter sternenkaessle@giengen.de!
BU: Freuen sich über den Erfolg des Benefizkonzerts: (v. l.) Marion Zenker, Leiterin der Städtischen Musikschule Giengen, Stefan Koller, BigBand Bläserkraftwerk, Schirmherrin Simone Henle und Winfried Eckle, musikalische Leitung.
Bildquelle: Stadt Giengen
Das Sternenkässle im Frühjahrszauber: Mitten im März, am 15.03., sorgt die Giengener Spendenaktion für Frühjahrsstimmung und beste Laune. Besser gesagt, die BigBand Bläserkraftwerk unter Leitung von Winfried Eckle und das Jugend- und Kammerorchester der Städtischen Musikschule unter Leitung von Marion Zenker tun’s ...
Mit „BigBand meets Classic“ beweisen sie, wie gut sich beides ergänzt. Auf der einen Seite gibt’s kraftvollen Blasmusik-Sound, auf der anderen Seite das raffinierte Zusammenspiel unterschiedlichster Instrumente. Immer geht es dabei um große Leistung – an jedem einzelnen Instrument und natürlich am Dirigentenpult. „Das Beste in der Musik steht nicht in den Noten“, sagte Gustav Mahler einmal. Der meisterhafte Komponist und Dirigent bewies es mit großen Erfolgen in Hamburg, New York und Wien.
Am 15. März ist der Weg nicht so weit. „Alle Wege führen in unsere Schranne“, so OB Dieter Henle. „Um 18 Uhr geht’s los, Saalöffnung ist um 17:30 Uhr, für Bewirtung ist gesorgt. Und ganz wichtig: Der gesamte Erlös der Veranstaltung fließt als Frühjahrspolster ins Giengener Sternenkässle!“ ... Kommen, genießen, Gutes tun: So geht Frühjahr in Giengen!
Mit viel Engagement und handwerklichem Geschick hat die Nähgruppe der Begegnungsstätte die Aktion Sternenkässle unterstützt. In gemeinsamer Arbeit fertigte die Gruppe zahlreiche liebevoll gestaltete Nähprodukte an, deren Verkaufserlös vollständig für den guten Zweck bestimmt war.
Die Nähgruppe der Begegnungsstätte – v. l. Ilse Weigel, Marianne Bartusch, Gisela Großhalbe und Waltraud Wiedenmann – freuten sich, Simone Henle ihre Spende zu überreichen.
Aus dem Verkauf der selbstgenähten Artikel wie Topflappen, Taschen, Kissen und vielem mehr kam eine Spendensumme von 500 Euro zusammen. In der „Montagsnähstunde“ übergab die Gruppe den Betrag – er kommt direkt dem Projekt „Erholung im Bürgerpark“ zugute, da sich der Park in unmittelbarer Nähe der Begegnungsstätte „Treffpunkt Alte Malzfabrik“ befindet.
Schirmherrin Simone Henle freute sich mit den Kreativen: „Das Engagement der Nähgruppe der Begegnungsstätte ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie wir gemeinsam im Sinne der Stadt aktiv werden können. Zusammenwirken, Initiative und Hilfsbereitschaft sind wichtige Bausteine für die soziale Verbundenheit in unserer Stadt.“
Mit viel Herzblut und Einsatz hat „Jalami by Bianca“ den Giengener Adventsmarkt bereichert und gleichzeitig ein wichtiges Zeichen für den guten Zweck gesetzt. An ihrem liebevoll gestalteten Stand bot Bianca eine Vielfalt selbstgemachter und -genähter Produkte, dazu bedruckte Tassen und weitere handgefertigte Besonderheiten an – perfekte Geschenke für Weihnachten.
(v. l.) Drei fröhliche Gesichter: Schirmherrin Simone Henle, Bianca Stütz und ihre Tochter Maya beim Besuch der beiden im Rathaus
Ein weiteres Highlight war das Glücksrad, an dem gegen eine kleine Spende gedreht werden durfte. Den Erlös aus dieser Aktion spendete Bianca Stütz an die Aktion Sternenkässle. Zusammen mit ihrer Tochter Maya überreichte sie einen Spendenscheck in Höhe von 200 Euro an die Schirmherrin der Aktion, Simone Henle.
„Solche Aktionen zeigen, wie viel Wärme und Zusammenhalt in unserer Stadt steckt“, freute sich Simone Henle. „Herzlichen Dank für dieses besondere Engagement und die tolle, kreative Unterstützung!“
Anlässlich der Aktion Sternenkässle kam dieses Jahr „D‘r Holzwura“ – der Holzkünstler Franz Kretschi aus Dettingen – auf eine besondere Idee: Er fertigte Tiere, Herzen, Sterne, Tannenbäume und anderes aus schönstem Holz und übergab sie Schirmherrin Simone Henle zum Verkauf am Sternenkässle-Stand auf dem Giengener Adventsmarkt. Dort kamen die Werke bestens an, der Verkaufserlös von rund 200 Euro floss direkt ins diesjährige Sternenkässle.
Das Fertigen von Holzfiguren ist Franz Kretschis Passion in der Freizeit, in seiner Werkstatt im Keller des Wohnhauses entstehen das ganze Jahr über liebevoll gearbeitete Stücke, die in der Umgebung viele Freunde finden. Simone Henle freute sich über die Stiftung aus ihrem Heimatort: „Die Sachen sind wunderschön geworden, herzlichen Dank für Deinen persönlichen Beitrag, lieber Franz! Unser Sternenkässle bewegt eben auch Menschen über die Stadtgrenze hinaus – und Giengen wird mit dieser Unterstützung noch ein Stück lebenswerter.“
Rund 200 Euro betrug der Erlös aus Holzfiguren fürs Sternenkässle – gefertigt in Dettingen/Albuch.
Eine Ausstellung der Künstlergruppe GiengenART im November in der Schranne brachte nicht nur vielfältigen Kulturgenuss, sondern ergänzend 300 Euro ins Sternenkässle. Am 8. Dezember besuchten Schirmherrin Simone Henle und OB Dieter Henle die Künstlergruppe in ihrem Atelier in der Volkshochschule Giengen. „Wir bekommen seit 20 Jahren den Raum hier zur Verfügung gestellt und wurden bei der Ausstellung unterstützt – da wollen wir was zurückgeben", erläuterte Reinhilde Ruf die Sammelaktion in der Gruppe.
Gruppenbild fürs Sternenkässle (v. l.): Dieter Braun, Encarnacion Bayer, Simone Henle, Rolf Gröner, Pia Klöpfer, Maria Jacob und Reinhilde Ruf standen Pate; Ursula Gerschewski, Christa Rohrer und Lyudmyla Wagnern konnten krankheitsbedingt nicht dabei sein.
Simone Henle dankte den Künstler*innen: „Das Geld kommt, aufgeteilt auf die drei Projekte, 1:1 den Giengener Bürger*innen zugute“, kommentierte sie. „Man merkt, dass die Gruppe gut harmoniert; bleiben Sie so engagiert und künstlerisch ideenreich!" Encarnacion Bayer bestätigte: „Bei uns ist es nicht so ernst, wir haben Spaß bei der Arbeit.“ Und Dieter Braun erinnerte an den Beginn, als die Gruppe die „Stadtstreicher" hieß.
OB Dieter Henle lobte: „Sie ermöglichen mit ihrer Kunst immer wieder tolle Ausstellungen – zum Beispiel vor Kurzem am verkaufsoffenen 3. Oktober im ehemaligen Drogeriemarkt Müller. Und jetzt in der Schranne hatten Sie wieder ganz neu Exponate dabei!“ Die Gruppe zeigte sich mit der Ausstellung hoch zufrieden; die Besuchenden reisten bis aus Leipheim und Nördlingen an.
Bereits im Sommer hatte Gerhard Fetzer die vierte Edition seiner 100 Zinnanhänger fürs Sternenkässle angefertigt – diesmal sind es Herzen. Nach seinem unerwarteten Tod sind diese Anhänger nun auch Erinnerungsstücke an den außergewöhnlichen Giengener Musiker und handwerklichen Gestalter.
Trafen sich bereits im Sommer zur Übergabe der Herz-Anhänger fürs Sternenkässle (v. l.): Gerhard Fetzer (†) und Sternenkässle-Schirmherrin Simone Henle beim Tanztee.
Von 4. bis 7. Dezember sind die Herz-Anhänger zu je 5 Euro am Sternenkässle-Stand beim Giengener Adventsmarkt erhältlich. Eventuelle Restbestände gibt es danach in der Tourist-Information.
„Das Team des Giengener Sternenkässle dankt Gerhard Fetzer für sein großes initiatives Engagement zugunsten unserer bürgerschaftlichen Aktion“, so Schirmherrin Simone Henle. „Wir trauern um einen besonderen Menschen.“
Gleich zwei schöne Anlässe verbanden die Jahrgängler 1934/35 und Familie Bauriedl mit einem guten Zweck: Ein Jahrgangs-Filmabend mit Aufnahmen Horst Bauriedls „anno 1994: unser 60er Fest“ wurde zum Anlass, gemeinsam für die Aktion Sternenkässle zu spenden. Auch bei der Geburtstagsfeier von Renate Bauriedl galt das Motto „Spenden statt schenken“. Am Ende kam eine Summe von insgesamt 500 Euro für den guten Zweck zusammen.
(v. l.) Schirmherrin Simone Henle nahm die Spende für die Aktion Sternenkässle von Renate und Horst Bauriedl entgegen.
Besonders freut sich die Gruppe darüber, dass ihre Spende mit dem Bürgerpark ein Projekt unterstützt, das viele persönliche Erinnerungen weckt: „Der Bergschul-Garten war für uns ein Ort unserer Kindheit – schön, dass er nun wiederbelebt und für kommende Generationen erlebbar gemacht werden soll“, hieß es bei der Spendenübergabe.
Sternenkässle-Schirmherrin Simone Henle bedankte sich herzlich: „Ich freue mich sehr über diese tolle Aktion und das persönliche Engagement. Es ist wunderbar, wenn Menschen aus unserer Stadt ihre Verbundenheit zeigen und mit Herzblut dazu beitragen, Giengen noch ein Stück lebenswerter zu machen.“
Ein starkes Zeichen für lokales Engagement setzt die Giengener Traditionsfirma ZIEGLER: Mit einer Spende in Höhe von 2.000 Euro unterstützt der Hersteller von Feuerwehrfahrzeugen die diesjährigen Sternenkässle-Projekte „Fit und schau“, „Erholung im Bürgerpark“ und „Schattenbäume fürs Bergbad“.
(v. r.) Werkleiter und Prokurist Uwe Lang übergab die Spende der Albert Ziegler GmbH für die Aktion Sternenkässle an Schirmherrin Simone Henle und Wirtschaftsförderin Teresa Winter — Bildquelle: Albert Ziegler GmbH
„Als in Giengen verwurzeltes Unternehmen liegt uns das Wohl unserer Stadt und ihrer Menschen besonders am Herzen“, betonte Uwe Lang, Prokurist und Werkleiter von ZIEGLER am Standort Giengen bei der Übergabe. „Mit unserer Spende möchten wir dazu beitragen, dass Projekte verwirklicht werden, die Gemeinschaft fördern und Lebensqualität schaffen.“
ZIEGLER ist seit über 130 Jahren ein bedeutender Arbeitgeber und Wirtschaftsfaktor in Giengen. Die Unterstützung des Sternenkässles ist ein Ausdruck seiner Verbundenheit mit der Heimatstadt. Schirmherrin Simone Henle dankte und freute sich sehr: „Ein herzliches Dankeschön an die Albert Ziegler GmbH für diese großzügige Spende und das Engagement für unsere Stadt. Sie übernehmen damit in erheblichem Maße Verantwortung und helfen mit, dass bürgerschaftliche Projekte Realität werden.“
„Die Neigung der Ramp ist ideal, das Rollverhalten einfach toll!“ Ungefähr so kommentierte ein Mädchen auf Rollerblades die neue Sternenkässle-Ramp im Jugendzentrum Schwage bei der offiziellen Eröffnung am Mittwoch, den 8. Oktober. Die Jugendlichen waren begeistert ... Motto: „Endlich habe wir unsere Ramp und die Anlage ist top!“
Praxistest: läuft super!
OB Dieter Henle kommentierte: „Das Jugendzentrum Schwage ist ein echter Gewinn für Giengen; ich freue mich riesig, dass es sich so gut entwickelt. Heute also eröffnen wir ganz offiziell die neue Ramp – die im Katalog Mini-Ramp heißt, aber ja gar nicht mini ist! Sie bietet Premiummaße und damit viel Spaß beim Skaten und BMX-Fahren!“ Auch Heiko Hollarek, Gründungsmitglied des Skate-Vereins in Giengen, ist begeistert vom Gemeinschaftsprojekt von Giacomo Pace, den Jugendlichen, Stadt und Gemeinderat: „Ich werde als Hausmeister der Stadt ein Auge auf die Anlage haben. Mir ist es eine Herzensangelegenheit, dass sie in Schuss bleibt.“ Er sei zwar nicht mehr so fit wie die Kids mit ihren Skateboards, „aber wir haben in den neunziger Jahren lange für etwas so Modernes gekämpft!“
Knapp 682.400 Euro betrug die Gesamtinvestition in Skate-, Pumptrack-, Basketballanlage und Gelände, davon flossen 10.292 Euro aus dem Sternenkässle 2023 in die Ramp. Auch Schirmherrin Simone Henle war begeistert: „Ich sag herzlichen Dank an alle, die fürs Sternenkässle 2023 gespendet haben. Mit der Ramp hat unsere Aktion wieder mal ein richtig gutes Werk getan! Im Namen der Aktion Sternenkässle wünsche ich Ihnen und euch viel Spaß beim Skaten und BMX-Fahren auf der Sternenkässle-Ramp!“ Er nahm noch Anregungen der Nutzer*innen zur Beleuchtung der Basketball-Anlage und zu Calesthenics-Angeboten mit und versprach, sie zu prüfen.
Alles andere als mini: die neue Sternenkässle-Ramp im Jugendzentrum Schwage
Direkt neben der Sternenkässle-Ramp steht die neue Solarbank, eine Spende der Stadtwerke Giengen, vor Ort waren Christof Gaugler und Sebastian Bittel von der Einhorn-Energie: Ausruhen, Energie tanken, Handys laden – der Praxistest mit dem Handy funktionierte hervorragend. Der Oberbürgermeister dankte sowohl den Stadtwerken als auch der SPD-Gemeinderatsfraktion – sie hatte die Solarbank beantragt.
Liefert Entspannung und Energie: die Solarbank der Einhorn-Energie, hier mit (v. l.) OB Dieter Henle und SWG Teamleiter Sebastian Bittel
Fürs Sternenkässle 2025 stehen fünf Projekte zur Auswahl, bei einigen geht’s um Bewegung, bei anderen um schattige Sonnentage, Erlebnisprogramme, Zuschüsse zum Dabeisein. Von 14. Oktober bis 28. Oktober wählt die Stadtgesellschaft auf sternenkässle.de ihre drei Favoriten ... Es wird spannend!
Das Sternenkässle klingelte am 16. September im neuen EDEKA Dörflinger in der Giengener Südstadt. Der Grund: OB Dieter Henle kassierte ab 12 Uhr eine Stunde lang und war fleißig: Viele kamen zum Einkauf, auch mit der Geldrückgabe lag er bis auf den letzten Cent richtig, wie er danach gemeinsam mit Marktleiterin Tanja Bucher im Backstage-Bereich feststellte. „Wenn also mal Not am Mann ist“, lachte er. Eine Kollegin meinte: „Schreib schnell die Handynummer auf!“ Betreiber Ralf Dörflinger rundete den kassierten Betrag vom 1.246,34 Euro auf 1.500 Euro auf – und ab damit ins Sternenkässle!
Freuen sich über das Ergebnis der OB-Kassieraktion für Sternenkässle (v. l.): Tanja Bucher (Marktleitung), Ralf Dörflinger (Edeka-Betreiber in Giengen), OB Dieter Henle und Marius Harsch (Edeka-Expansionsleitung Südwest)
Immer wieder dankte Henle fürs geduldige Anstehen an seiner Kasse. Nicht wenige hatten ihren Einkaufszeitpunkt bewusst gewählt: „Ich habe extra den Wocheneinkauf auf heute gelegt, so kommt viel ins Sternenkässle“, meinte eine Kundin. Dass alles so gut klappte, war auch das Verdienst von Kassiererin Anita Fischer. Sie leitete den Oberbürgermeister an und war ebenso wie die Kundschaft sehr zufrieden: „Sie machen das gut.“ Die Einladung, mal eine Stunde OB zu sein, lehnte sie jedoch dankend ab: „Nein, das wäre sicher nichts für mich. Aber ich finde toll, dass Sie sich Zeit für unseren Beruf nehmen und damit sehen, was alles dranhängt!“
Dem Oberbürgermeister machte die Aktion Spaß: Viele bekannte Gesichter aus Bühlschule und Südstadt gab es, auch ältere Kundinnen und Kunden, teilweise über 90 Jahre alt, dazu Handwerker in der Mittagspause, manche Kunden hoben Geld ab. „Die Kennung 359 sind Schlangengurken – konnte ich mir gut merken“, so der zahlenaffine Kassierer, der am Ende gerne für Selfies zur Verfügung stand und unter anderem gefragt wurde, ob er jetzt Feierabend habe ... „Nein, jetzt schlüpfe ich wieder in die Rolle des Oberbürgermeisters.“
Marius Harsch, Gebietsexpansionsleiter bei Edeka Südwest, lobte das gute Miteinander der Stadt mit Edeka, zudem Henles persönlichen Einsatz für den Standort. Der sah Vorteile auf allen Seiten: „Sie haben als Vollsortimenter mit regionalen Produkten hier eine Versorgungslücke geschlossen – und mit der Bäckerei Gnaier einen Partner, der ebenfalls in ein modernes Outfit seiner Filiale investiert hat.“ Zudem punkte der neue Edeka-Markt als Arbeitgeber mit modernem und freundlichem Ambiente.
Betreiber Ralf Dörflinger ist sehr zufrieden mit der Anlaufphase, am verkaufsoffenen 3. Oktober ist er mit von der Partie. Zudem möchte er zukünftig Giengener Gutscheine einlösen. Der Oberbürgermeister dankte Ralf Dörflinger herzlich – insbesondere für seine Bereitschaft, den Umsatz der Stunde komplett zu spenden. Bei der Übergabe des Glücksbären Paddy ergänzte er: „Sie setzen auf regionale Produkte, wir tun dies auch und wünschen Ihnen mit dem lokalen Glücksbringer aus dem Hause Steiff möglichst immer so viel Betrieb an der Kasse wie heute bei mir!“
Starkes Team an der Kasse: Kassiererin Anita Fischer und OB Dieter Henle
Es gibt wieder Bänke und Tische oben am Monte Ganzaria – für eine kleine Rast und den weiten Blick in die Umgebung ... Am Samstag, den 13. September, fand ein fröhliches Fest zur Einweihung statt. Aus gutem Grund: Unsere Freunde in San Michele haben die erste Aktion zur Aufwertung des 2024 zerstörten Geländes erfolgreich abgeschlossen: Die verbrannten Bäume wurden entfernt, das Mobiliar ist platziert, die Landerampe für Gleitschirmflieger wieder aufgebaut und eine Informationstafel montiert.
Dankbar für die Fortschritte am Monte Ganzaria (v. l.): Lino Saita (stv. Bürgermeister), Bürgermeister Dott. Danilo Parasole und Mario Cutello (Bürgermeister Chiaramonte Gulfi) bei der Einweihung
Die Tafel informiert über Flora und Fauna im Gebiet und weist oben auf die gemeinsame Initiative von San Michele di Ganzaria und Giengen an der Brenz als Partnerkommunen hin. Zweiter Teil der Überschrift in deutscher Übersetzung: „Sanierung des Bereichs nach dem verheerenden Brand von 2024. Wir danken den Bürgermeistern Danilo Parasole und Dieter Henle.“ Es folgen die Anschaffung von Drohnen zur Kontrolle des Gebiets und in einigen Jahren das Neupflanzen von Bäumen. Zur Mitteilung gab’s einen Gruß an Simone und Dieter Henle: „Es war ein wunderschönes Fest! Eine herzliche Umarmung – Maria Vittoria, Floriana, Danilo.“
Ein großes Dankeschön an alle in und um Giengen, die durch ihren Beitrag fürs Sternenkässle 2024 zu diesem Neubeginn am Monte Ganzaria beigetragen haben!
Ein neuer Balanciergarten begeistert seit Ende Juni Kinder und Jugendliche im Freizeitgarten Bruckersberg. Die offizielle Einweihung gab’s am Mittwoch, den 30. Juli, beim Gemeindefest. „Dass unser Highlight möglich wurde, ist dem großen Betrag von rund 10.400 Euro aus dem Sternenkässle zu verdanken“, betonte Martin Hörsch, Vorsitzender des Fördervereins der Evangelischen Kirchengemeinde und Kirchengemeinderat – „vielen, vielen herzlichen Dank!“
Durchschneiden symbolisch das Absperrband: Peter Melchinger, Simone Henle, Pfarrer Dr. Joachim Kummer und OB Dieter Henle.
Die Sternenkässle-Spende sei für die Jugend- und Seniorenarbeit gedacht gewesen, ein kleinerer Teil diente daher einem Zelt, das die Senior*innen bei ihrer eben zu Ende gegangenen, regenreichen Freizeit auf dem Bruckersberg gut brauchen konnten. Der Balanciergarten habe die Kirchengemeinde vor Probleme gestellt, so Hörsch: „Wie sollten wir gute 22.000 Euro finanzieren?“ Am Ende kamen zum Sternenkässle-Geld 5.000 Euro von der Kirchengemeinde und Geld vom Förderverein. Auch die Bühlschule gibt einen Teil des Geldes vom Sponsorenlauf für den Parcours: „Es war uns ein Anliegen, dass hier etwas Sinnvolles für die Jugendarbeit entstehen kann!“
OB Dieter Henle und Sternenkässle-Schirmherrin Simone Henle dankten allen Sternenkässle-Spender*innen von 2023 und lobten den Einsatz von Inge Hennig-Bunz und Martin Hörsch – von der Idee, ein Sternenkässle-Projekt für den Freizeitgarten Bruckersberg zu initiieren bis hin zur Realisierung. „Wir im Sternenkässle-Team sind total begeistert, weil Sie hier etwas geschaffen haben, das auf Jahre hinaus bleibt“, so Simone Henle. Gleichzeitig sei das Projekt ein tolles Beispiel für neue Sternenkässle-Projektvorschläge (bitte schicken an sternenkaessle@giengen.de) ... „Der Sinn von Projekten ist ja: einfach mal anfangen, sich Ziele setzen und dann die ersten Ideen selbst übertreffen“, ergänzte der Oberbürgermeister. „Im Balanciergarten sind der Mut zum nächsten Schritt und das Gefühl für Balance gefragt: Selbstvertrauen, Koordination und im besten Fall Teamarbeit: Gemeinsam besser ans Ziel kommen, auch das kann man hier lernen. Es passt wunderbar zu unserer Stadtgesellschaft und zum Sternenkässle!“
Pfarrer Dr. Kummer kommentierte: „Mit diesem Balanciergarten haben wir sicher einen richtigen Schritt für andere, für die Kinder, getan.“ Jugendreferentin Elke Peterson vom Jugendwerk dachte bereits ans Neubaugebiet und freute sich vor diesem Hintergrund, im Hinblick auf Sommerferienprogramm und Jungschar: „Herzlichen Dank an den Förderverein, ans Sternenkässle, an die Kirchengemeinde und an die Bühlschule. Besonders dankte sie Martin Grötchen und Peter Melchinger vom Förderverein, die beim Vorbereiten des Bodens stark engagiert waren: „35 Kubikmeter Hackschnitzel liegen hier, das ist erst mal ein solcher Berg, wenn man es anschaut. So viele haben mitgeholfen, dass das alles etwas wurde!“
Das sind unsere Spendenkonten:
Kreissparkasse Heidenheim:
IBAN DE15 6325 0030 0001 1500 14
Volksbank Brenztal eG:
IBAN DE56 6006 9527 0201 6080 06
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Empfänger: Stadt Giengen
Verwendungszweck: Sternenkässle
*Bei einer Spende bis 300 € gilt der Überweisungsträger/Kontoauszug als Spendenquittung. Für Spenden mit höherem Betrag stellt Ihnen die Stadtkasse, Obertorstraße 16, 89537 Giengen gerne eine Spendenbescheinigung aus.
„In herausfordernden Zeiten ist Zusammenhalt wichtiger denn je. Mit dem Sternenkässle setzen wir gemeinsam ein starkes Zeichen für soziale Projekte in Giengen. Herzlichen Dank allen Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen und Unterstützer*innen dieser Aktion. Ich wünsche Ihnen schöne Feiertage und ein gesundes neues Jahr!“
Herzlichst
Simone Henle
Schirmherrin
Marktstraße 11
89537 Giengen
Telefon: +49 07322 952-0
Fax: +49 07322 952-1109
E-Mail: stadtverwaltung@giengen.de
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Die Aufbewahrung aller zum Vorgang relevanter Unterlagen für ein Jahr ab dem Abschluss des Vorgangs.
Für die Bearbeitung der Beteiligung am Spendenprojekt „Sternenkässle“ sollten Sie nur die dazu relevanten Daten anzugeben. Ohne die Angabe Ihrer personenbezogen Daten kann keine Erstellung einer Spendenquittung erfolgen, einer Veröffentluchung Ihres Engangements ist ebenfalls nicht möglich.
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möchte,
könnte jedoch eine Verarbeitung personenbezogener Daten erforderlich werden.
Ist die Verarbeitung personenbezogener Daten erforderlich und besteht für eine solche Verarbeitung keine
gesetzliche Grundlage, holen wir generell eine Einwilligung der betroffenen Person ein.
Die Verarbeitung personenbezogener Daten, beispielsweise des Namens, der Anschrift, E-Mail-Adresse oder
Telefonnummer einer betroffenen Person, erfolgt stets im Einklang mit der Datenschutz-Grundverordnung und
in Übereinstimmung mit den
für
die Stadt Giengen geltenden landesspezifischen Datenschutzbestimmungen.
Mittels dieser Datenschutzerklärung möchte unser Unternehmen die Öffentlichkeit über Art, Umfang und Zweck
der von uns erhobenen, genutzten und verarbeiteten personenbezogenen Daten informieren. Ferner werden
betroffene Personen mittels
dieser
Datenschutzerklärung über die ihnen zustehenden Rechte aufgeklärt.
Die Stadt Giengen hat als für die Verarbeitung Verantwortlicher zahlreiche technische und organisatorische
Maßnahmen umgesetzt, um einen möglichst lückenlosen Schutz der über diese Internetseite verarbeiteten
personenbezogenen Daten
sicherzustellen. Dennoch können Internetbasierte Datenübertragungen grundsätzlich Sicherheitslücken
aufweisen, sodass ein absoluter Schutz nicht gewährleistet werden kann. Aus diesem Grund steht es jeder
betroffenen Person frei,
personenbezogene Daten auch auf alternativen Wegen, beispielsweise telefonisch, an uns zu übermitteln.
Die Datenschutzerklärung der Stadt Giengen beruht auf den Begrifflichkeiten, die durch den Europäischen
Richtlinien- und Verordnungsgeber beim Erlass der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) verwendet wurden.
Unsere
Datenschutzerklärung soll
sowohl für die Öffentlichkeit als auch für unsere Kunden und Geschäftspartner einfach lesbar und
verständlich sein. Um dies zu gewährleisten, möchten wir vorab die verwendeten Begrifflichkeiten
erläutern.
Wir verwenden in dieser Datenschutzerklärung unter anderem die folgenden Begriffe:
a) personenbezogene Daten
Personenbezogene Daten sind alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare
natürliche Person (im Folgenden „betroffene Person“) beziehen. Als identifizierbar wird eine natürliche
Person angesehen, die direkt
oder
indirekt, insbesondere mittels Zuordnung zu einer Kennung wie einem Namen, zu einer Kennnummer, zu
Standortdaten, zu einer Online-Kennung oder zu einem oder mehreren besonderen Merkmalen, die Ausdruck der
physischen, physiologischen,
genetischen, psychischen, wirtschaftlichen, kulturellen oder sozialen Identität dieser natürlichen Person
sind, identifiziert werden kann.
b) betroffene Person
Betroffene Person ist jede identifizierte oder identifizierbare natürliche Person, deren personenbezogene
Daten von dem für die Verarbeitung Verantwortlichen verarbeitet werden.
c) Verarbeitung
Verarbeitung ist jeder mit oder ohne Hilfe automatisierter Verfahren ausgeführte Vorgang oder jede solche
Vorgangsreihe im Zusammenhang mit personenbezogenen Daten wie das Erheben, das Erfassen, die Organisation,
das Ordnen, die
Speicherung,
die Anpassung oder Veränderung, das Auslesen, das Abfragen, die Verwendung, die Offenlegung durch
Übermittlung, Verbreitung oder eine andere Form der Bereitstellung, den Abgleich oder die Verknüpfung, die
Einschränkung, das Löschen oder
die
Vernichtung.
d) Einschränkung der Verarbeitung
Einschränkung der Verarbeitung ist die Markierung gespeicherter personenbezogener Daten mit dem Ziel, ihre
künftige Verarbeitung einzuschränken.
e) Profiling
Profiling ist jede Art der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten, die darin besteht, dass
diese personenbezogenen Daten verwendet werden, um bestimmte persönliche Aspekte, die sich auf eine
natürliche Person beziehen, zu
bewerten, insbesondere, um Aspekte bezüglich Arbeitsleistung, wirtschaftlicher Lage, Gesundheit,
persönlicher Vorlieben, Interessen, Zuverlässigkeit, Verhalten, Aufenthaltsort oder Ortswechsel dieser
natürlichen Person zu analysieren
oder
vorherzusagen.
f) Pseudonymisierung
Pseudonymisierung ist die Verarbeitung personenbezogener Daten in einer Weise, auf welche die
personenbezogenen Daten ohne Hinzuziehung zusätzlicher Informationen nicht mehr einer spezifischen
betroffenen Person zugeordnet werden
können,
sofern diese zusätzlichen Informationen gesondert aufbewahrt werden und technischen und organisatorischen
Maßnahmen unterliegen, die gewährleisten, dass die personenbezogenen Daten nicht einer identifizierten
oder identifizierbaren
natürlichen
Person zugewiesen werden.
g) Verantwortlicher oder für die Verarbeitung Verantwortlicher
Verantwortlicher oder für die Verarbeitung Verantwortlicher ist die natürliche oder juristische Person,
Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel
der Verarbeitung von
personenbezogenen Daten entscheidet. Sind die Zwecke und Mittel dieser Verarbeitung durch das Unionsrecht
oder das Recht der Mitgliedstaaten vorgegeben, so kann der Verantwortliche beziehungsweise können die
bestimmten Kriterien seiner
Benennung nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaaten vorgesehen werden.
h) Auftragsverarbeiter
Auftragsverarbeiter ist eine natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle,
die personenbezogene Daten im Auftrag des Verantwortlichen verarbeitet.
i) Empfänger
Empfänger ist eine natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, der
personenbezogene Daten offengelegt werden, unabhängig davon, ob es sich bei ihr um einen Dritten handelt
oder nicht. Behörden, die im
Rahmen
eines bestimmten Untersuchungsauftrags nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaaten
möglicherweise personenbezogene Daten erhalten, gelten jedoch nicht als Empfänger.
j) Dritter
Dritter ist eine natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle außer der
betroffenen Person, dem Verantwortlichen, dem Auftragsverarbeiter und den Personen, die unter der
unmittelbaren Verantwortung des
Verantwortlichen oder des Auftragsverarbeiters befugt sind, die personenbezogenen Daten zu verarbeiten.
k) Einwilligung
Einschränkung der Verarbeitung ist die Markierung gespeicherter personenbezogener Daten mit dem Ziel, ihre
künftige Verarbeitung einzuschränken.
Verantwortlicher im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung, sonstiger in den Mitgliedstaaten der
Europäischen Union geltenden Datenschutzgesetze und anderer Bestimmungen mit datenschutzrechtlichem
Charakter ist die:
Stadt Giengen
Marktstr. 11
89537 Giengen
Deutschland
Tel.: 07322/952-0
E-Mail: stadtverwaltung@giengen.de
Website: www.giengen.de
Der Datenschutzbeauftragte des für die Verarbeitung Verantwortlichen ist:
Christoph Boser
E-Mail: datenschutz@giengen.de
Jede betroffene Person kann sich jederzeit bei allen Fragen und Anregungen zum Datenschutz direkt an
unseren Datenschutzbeauftragten wenden.
Die Internetseite der Stadt Giengen erfasst mit jedem Aufruf der Internetseite durch eine betroffene
Person oder ein automatisiertes System eine Reihe von allgemeinen Daten und Informationen. Diese
allgemeinen Daten und Informationen
werden
in den Logfiles des Servers gespeichert.
Erfasst werden können die
(1) verwendeten Browsertypen und Versionen,
(2) das vom zugreifenden System verwendete Betriebssystem,
(3) die Internetseite, von welcher ein zugreifendes System auf unsere Internetseite gelangt (sogenannte
Referrer),
(4) die Unterwebseiten, welche über ein zugreifendes System auf unserer Internetseite angesteuert
werden,
(5) das Datum und die Uhrzeit eines Zugriffs auf die Internetseite,
(6) eine Internet-Protokoll-Adresse (IP-Adresse),
(7) der Internet-Service-Provider des zugreifenden Systems und
(8) sonstige ähnliche Daten und Informationen, die der Gefahrenabwehr im Falle von Angriffen auf unsere
informationstechnologischen Systeme dienen.
Bei der Nutzung dieser allgemeinen Daten und Informationen zieht die Stadt Giengen keine Rückschlüsse auf
die betroffene Person.
Diese Informationen werden vielmehr benötigt, um
(1) die Inhalte unserer Internetseite korrekt auszuliefern,
(2) die Inhalte unserer Internetseite sowie die Werbung für diese zu optimieren,
(3) die dauerhafte Funktionsfähigkeit unserer informationstechnologischen Systeme und der Technik unserer
Internetseite zu gewährleisten sowie
(4) um Strafverfolgungsbehörden im Falle eines Cyberangriffes die zur Strafverfolgung notwendigen
Informationen bereitzustellen.
Diese anonym erhobenen Daten und Informationen werden durch die Stadt Giengen daher einerseits statistisch und ferner mit dem Ziel ausgewertet, den Datenschutz und die Datensicherheit in unserem Unternehmen zu erhöhen, um letztlich ein optimales Schutzniveau für die von uns verarbeiteten personenbezogenen Daten sicherzustellen. Die anonymen Daten der Server-Logfiles werden getrennt von allen durch eine betroffene Person angegebenen personenbezogenen Daten gespeichert.
Der für die Verarbeitung Verantwortliche verarbeitet und speichert personenbezogene Daten der betroffenen
Person nur für den Zeitraum, der zur Erreichung des Speicherungszwecks erforderlich ist oder sofern dies
durch den Europäischen
Richtlinien- und Verordnungsgeber oder einen anderen Gesetzgeber in Gesetzen oder Vorschriften, welchen
der für die Verarbeitung Verantwortliche unterliegt, vorgesehen wurde.
Entfällt der Speicherungszweck oder läuft eine vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber oder
einem anderen zuständigen Gesetzgeber vorgeschriebene Speicherfrist ab, werden die personenbezogenen Daten
routinemäßig und
entsprechend den
gesetzlichen Vorschriften gesperrt oder gelöscht.
Art. 6 I lit. a DS-GVO dient unserem Unternehmen als Rechtsgrundlage für Verarbeitungsvorgänge, bei denen
wir eine Einwilligung für einen bestimmten Verarbeitungszweck einholen.
Ist die Verarbeitung personenbezogener Daten zur Erfüllung eines Vertrags, dessen Vertragspartei die
betroffene Person ist, erforderlich, wie dies beispielsweise bei Verarbeitungsvorgängen der Fall ist, die
für eine Lieferung von Waren
oder
die Erbringung einer sonstigen Leistung oder Gegenleistung notwendig sind, so beruht die Verarbeitung auf
Art. 6 I lit. b DS-GVO.
Gleiches gilt für solche Verarbeitungsvorgänge die zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen
erforderlich sind, etwa in Fällen von Anfragen zur unseren Produkten oder Leistungen.
Unterliegt unser Unternehmen einer rechtlichen Verpflichtung durch welche eine Verarbeitung von
personenbezogenen Daten erforderlich wird, wie beispielsweise zur Erfüllung steuerlicher Pflichten, so
basiert die Verarbeitung auf Art. 6 I
lit. c
DS-GVO. In seltenen Fällen könnte die Verarbeitung von personenbezogenen Daten erforderlich werden, um
lebenswichtige Interessen der betroffenen Person oder einer anderen natürlichen Person zu schützen.
Dies wäre beispielsweise der Fall, wenn ein Besucher in unserem Betrieb verletzt werden würde und
daraufhin sein Name, sein Alter, seine Krankenkassendaten oder sonstige lebenswichtige Informationen an
einen Arzt, ein Krankenhaus oder
sonstige
Dritte weitergegeben werden müssten. Dann würde die Verarbeitung auf Art. 6 I lit. d DS-GVO
beruhen.
Letztlich könnten Verarbeitungsvorgänge auf Art. 6 I lit. f DS-GVO beruhen. Auf dieser Rechtsgrundlage
basieren Verarbeitungsvorgänge, die von keiner der vorgenannten Rechtsgrundlagen erfasst werden, wenn die
Verarbeitung zur Wahrung
eines
berechtigten Interesses unseres Unternehmens oder eines Dritten erforderlich ist, sofern die Interessen,
Grundrechte und Grundfreiheiten des Betroffenen nicht überwiegen. Solche Verarbeitungsvorgänge sind uns
insbesondere deshalb
gestattet,
weil sie durch den Europäischen Gesetzgeber besonders erwähnt wurden.
Er vertrat insoweit die Auffassung, dass ein berechtigtes Interesse anzunehmen sein könnte, wenn die
betroffene Person ein Kunde des Verantwortlichen ist (Erwägungsgrund 47 Satz 2 DS-GVO).
Basiert die Verarbeitung personenbezogener Daten auf Artikel 6 I lit. f DS-GVO ist unser berechtigtes Interesse die Durchführung unserer Geschäftstätigkeit zugunsten des Wohlergehens all unserer Mitarbeiter und unserer Anteilseigner.
Das Kriterium für die Dauer der Speicherung von personenbezogenen Daten ist die jeweilige gesetzliche Aufbewahrungsfrist. Nach Ablauf der Frist werden die entsprechenden Daten routinemäßig gelöscht, sofern sie nicht mehr zur Vertragserfüllung oder Vertragsanbahnung erforderlich sind.
Wir klären Sie darüber auf, dass die Bereitstellung personenbezogener Daten zum Teil gesetzlich
vorgeschrieben ist (z.B. Steuervorschriften) oder sich auch aus vertraglichen Regelungen (z.B. Angaben zum
Vertragspartner) ergeben
kann.
Mitunter kann es zu einem Vertragsschluss erforderlich sein, dass eine betroffene Person uns
personenbezogene Daten zur Verfügung stellt, die in der Folge durch uns verarbeitet werden müssen. Die
betroffene Person ist beispielsweise
verpflichtet uns personenbezogene Daten bereitzustellen, wenn unser Unternehmen mit ihr einen Vertrag
abschließt.
Eine Nichtbereitstellung der personenbezogenen Daten hätte zur Folge, dass der Vertrag mit dem Betroffenen
nicht geschlossen werden könnte. Vor einer Bereitstellung personenbezogener Daten durch den Betroffenen
muss sich der Betroffene
an
einen unserer Mitarbeiter wenden. Unser Mitarbeiter klärt den Betroffenen einzelfallbezogen darüber auf,
ob die Bereitstellung der personenbezogenen Daten gesetzlich oder vertraglich vorgeschrieben oder für den
Vertragsabschluss
erforderlich
ist, ob eine Verpflichtung besteht, die personenbezogenen Daten bereitzustellen, und welche Folgen die
Nichtbereitstellung der personenbezogenen Daten hätte.
Als verantwortungsbewusstes Unternehmen verzichten wir auf eine automatische Entscheidungsfindung oder
ein Profiling.
Diese Datenschutzerklärung wurde durch den Datenschutzerklärungs-Generator der Deutschen Gesellschaft für
Datenschutz, der Muster Datenschutzerklärung generiert, in Kooperation mit den Datenschutz Anwälten der
Kanzlei WILDE BEUGER
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